Freitag, 18. Dezember 2009

mein beruf


Hey Leute!
Ich mache seit November 2008 eine Berufsausbildung als Damenkleidermacherin. Im ersten Jahr geht es darum die Nähmaschine kennenzulernen und sich darauf auszukennen. Wir lernen hauptsächlich das gerade Nähen. Außerdem soll man die wichtigsten Handnähstiche kennen und können und die Verwendung der verschiedenen Fäden lernen. Wir werden mit den Grundkenntnissen vertraut gemacht und sollen diese beherrschen. Das Tolle an dem Beruf ist, dass man zeichnet, z.B. Modeentwürfe oder Hüte. Auch die Berufsschule ist sehr wichtig, denn dort lernt man welche Stoffe es gibt, wie man sie nennt, von wo sie kommen und aus welchen sie bestehen. Ich lerne auch welche Werkzeuge eine Schneiderin braucht. Hier sind zum Beispiel die Schablonenschere, die Nähemaschine, verschiedene Nadeln, das Locheisen, die Zange, die Zickzackschere, der Handrolle und viele mehr sehr wichtig. Um ein Kleidungsstück oder Hüte, Schals, Taschen u.v.m. wirklcih perfekt zu schneidern, ist ein großer Arbeitsaufwand notwendig. Aber auch Mathe ist sehr wichtig, denn wenn eine Kundin in die Schneiderei kommt oder privat etwas braucht, um eine Bluse anfertigen zu lassen, muss man der Kundin unter anderem den Rücken, die Arme abmessen, um eine perfekt geschneiderte Bluse nähen zu können. Designerinnen haben auch Schneiderin gelernt. Immer wenn ich ein Kleidungsstück machen will, muss ich zuerst auf ein Blatt Papier ein Modell zeichnen und jedes einzelne Detail einzeichnen. Wenn die Lehre fertig ist, gibt es eine Abschlussprüfung. Diese besteht aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil. Wenn man das geschafft hat, kann man drei Jahre später einen Gewerbeschein machen und danach die Meisterinnnenprüfung. Wenn man das alles geschafft hat, kann man seine eigene Kollektion entwerfen und verkaufen, Modeschauen veranstalten, eine eigene Schneiderei aufmachen oder Designerin werden.
Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen! Liebe Grüße, Nicole

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